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Die Kombination von Chronograph und Tourbillon ist für Audemars Piguet ein alter Hut. Bereits 1999 vereinte die Manufaktur die Komplikationen in einer Uhr. Noch unbekannt ist dagegen das neue Handaufzugskaliber 2943, das in zwei ebenfalls neuen Versionen der Royal Oak Offshore mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde tickt.

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Titanversion
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Titanversion

Die passende Bühne erhält das aus 296 Teilen bestehende Uhrwerk in erster Linie von vorn: Das Zifferblatt aus Saphirglas lässt sein technisches Erscheinungsbild mit den skelettierten Werkteilen besonders gut zur Geltung kommen. Die Optik unterstreicht das bei zwölf Uhr sichtbare Federhaus, das mit seinen Durchbrechungen einer sportlichen Autofelge ähnelt. Gegenüberliegend dreht sich das Tourbillon unter einer geschwärzten oder vergoldeten Brücke.

Neues Kaliber von Audemars Piguet: Das Handaufzugswerk 2943 (Vorderseite links, Rückseite rechts)
Neues Kaliber von Audemars Piguet: Das Handaufzugswerk 2943 (Vorderseite links, Rückseite rechts)

Einzig das Gehäusematerial und seine Veredelung unterscheiden die neuen Referenzen. Der Käufer kann zwischen einem sandgestrahlten Titan- und einem satinierten Gelbgoldgehäuse wählen, das mit einem Durchmesser von 44 Millimetern und einer Höhe von 14,43 Millimetern ein echtes Statement am Handgelenk ist.

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Gelbgoldversion
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Gelbgoldversion

Im als Tal der Uhren bezeichneten Vallée de Joux wuchsen in der Mitte des 19. Jahrhunderts zwei Knaben heran, die die Haute Horlogerie gehörig aufwirbeln sollten. Neben sportlichen und musischen Aktivitäten verband die beiden Jugendfreunde Jules-Louis Audemars und Edward-Auguste Piguet eine kolossale Begeisterung für das Uhrenhandwerk. Aus dieser Leidenschaft fürs Tüfteln und der Liebe fürs Detail ging im Jahre 1881 ein Unternehmen hervor, welches diese Werte nach wie vor verinnerlicht hat und heute zum Renommiertesten gehört, das die Uhrenwelt zu bieten hat.Obwohl Audemars Piguet Uhren Forum Replik an sich eher mit exquisiten Armbanduhren aufwartet, ist es eine sportive Besonderheit, die das Unternehmen endgültig an die Spitze der Luxusuhrenbranche katapultiert: Mit der Lancierung der von Gerald Genta designten Royal Oak, erschafft Audemars Piguet einen Klassiker, der seit nunmehr vier Jahrzehnten Uhrenfans aus aller Welt begeistert.

Unabhängig vom Material des Gehäuses halten beide Versionen bis zu einem Wasserdruck von 10 Bar dicht und werden an einem schwarzen Kautschukband mit Dornschließe getragen. Die Kosten belaufen sich für die Goldversion auf 291.600 Euro, für die Titanvariante werden 270.000 Euro fällig. mf

Wie sich das Tourbillon im neuen Royal Oak Offshore Chronographen dreht, sehen Sie im Video: